Am 12. März 1996 hörten die Zuschauer zum ersten Mal: „Ihr Revier ist die Autobahn. Ihr Tempo ist mörderisch. Ihre Gegner: Autoschieber, Mörder und Erpresser. Einsatz rund um die Uhr für die Männer von Cobra 11. Unsere Sicherheit ist ihr Job.". Mit diesem Slogan wurde bereits der Pilotfilm „Bomben bei Kilometer 92“, mit Johannes Brandrup als Frank Stolte und Rainer Strecker als Ingo Fischer in den Hauptrollen der Kommissare, auf RTL Television eingeleitet.

Die Ausstrahlung des Pilotfilms erreichte sensationelle Quoten, 10,06 Millionen Zuschauer, sehr hoch für eine Eigenproduktion eines deutschen Privatsenders. Mit „Alarm für Cobra 11“ etablierte RTL Television ein neues Seriengenre in Deutschland: „Die eigenproduzierte Actionserie“, die sich deutlich von Formaten anderer Polizeiserien wie „Die Wache“ oder „Großstadtrevier“ distanzieren konnte. „Alarm für Cobra 11“ handelt von actionreichen Ermittlungen eines Ermittlerpaares auf den Autobahnen unserer modernen Industriegesellschaft.

Hermann Joha und seine Mitarbeiter legten bereits bei den Dreharbeiten des Pilotfilms „Bomben bei Kilometer 92“ und den weiteren acht Episoden der ersten Sendestaffel hohe Maßstäbe fest. Die gesamte Fernsehnation staunt noch heute über den spektakulären „Ankerstunt“, als Polizist Marcus Bodemer mit seinem Streifenwagen in einen von einer Brücke herabhängenden Anker raste. Das Fahrzeug wurde vollständig zerlegt.

Die Serie wird heute in zwei parallel zueinander arbeitenden Units in Köln und Umgebung produziert. Es gibt zunächst eine „Drama-Unit“, die für die Aufnahme der Dialog- und Handlungsszenen der Seriencharaktere zuständig ist und die „Action-Unit“, die für die Durchführung der atemberaubenden Stunts verantwortlich ist. Die Stuntmänner haben in den meisten Fällen nur einen Versuch für die Durchführung der Stunts. Eine hohes Maß an Disziplin wird ihnen abverlangt, aber die richtige Menge Adrenalin haben diese Männer im Blut: In den vergangenen 10 Jahren hat eine spürbare Entwicklung der Stuntabteilung der Produktionsfirma action concept GmbH stattgefunden. Die heutigen Stunts sind noch spektakulärer, gewaltiger und explosiver!

„Alarm für Cobra 11“ blickt heute auf über 150 produzierte Episoden und Pilotfilme zurück, alleine 250.000 Euro kosten die aufwändigen und atemberaubenden Stunts in einer Episode. Seit Serienbeginn sind ca. 1000 Fahrzeuge in der Schrottpresse gelandet, denn im Bereich „Autostunts“ hat action concept GmbH längst alle bestehenden Rekorde im deutschen Fernsehen gebrochen. Nie gab es längere Sprünge, mehr Überschläge und explosivere Unfälle auf vier Rädern! Aus diesem Grund wurde „Alarm für Cobra 11“ im April 2004 mit dem „Taurus World Stunt Award“ in der Kategorie „Bester ausländischer Actionfilm“ in Los Angelos ausgezeichnet. Bereits im Jahr 2003 wurde „Alarm für Cobra 11“ mit dem Pilotfilm „Hetzjagd“ nominiert, doch der Preis ging damals an die Actionserie „Wilde Engel“, die ebenfalls aus dem Hause action concept GmbH kommt.

"Alarm für Cobra 11" ist heute nicht nur in Deutschland eine der beliebtesten und gefragtesten Actionserien, sondern auch die Nachfrage im Ausland ist gewaltig. Zurzeit werden die Ermittlungen der Autobahnpolizei in über 29 Ländern weltweit gesendet.

Darsteller

René Steinke spielt Tom Kranich

 

 

René Steinke wurde am 16. November 1963 in Ost-Berlin geboren. Bevor er die Schauspielschule besuchte, absolvierte der 1,76 Meter große und 72 kg schwere sportliche Berliner eine Ausbildung zum Nachrichtentechniker und arbeitete als Krankentransportfahrer beim DRK. Zur Schauspielerei kam er, als ihm 1986 die Hauptrolle in dem Film "Vernehmung der Zeugen" (Regie: Gunter Scholz) angeboten wurde. Danach stand sein Berufswunsch fest: Schauspieler. Und so studierte René Steinke von 1989-93 an der Schauspielschule "Ernst Busch" in Berlin. Anschließend erhielt er ein Engagement an der Berliner Volksbühne und spielte verschiedene Hauptrollen. Seit 1995 arbeitet er freiberuflich. Er spielte den Pfarrer in "Nicolaikirche" (Regie: Frank Beyer) sowie u.a. Episodenhauptrollen in "Der Landarzt", "Polizeiruf 110", "Die Wache", "Unser Charly", "Praxis Bülowbogen" und "Team Berlin".

Seit Dezember 1999 spielt René Steinke erfolgreich den Autobahnkommissar Tom Kranich in "Alarm für Cobra 11". René Steinke lebt in Berlin. Er ist begeisterter Fußballer, spielt Tennis, taucht und macht Paragliding. Wenn er drehfrei hat schaut er wenig Fernsehen und liest viel (Biografien, Krimis und Sachbücher). Nach drei Jahren, 48 "Cobra" – Folgen und drei Piloten quittierte er am 10. April 2003 den Dienst, um sich anderen Projekten zu widmen.
Romantik und Witz zeigte er im Sat1-TV-Movie "Traumprinz in Farbe", actionreich wurde es dann wieder in der RTL-Serie "Wilde Engel". Der "Ferienarzt in der Wachau" verschlug ihn 2003 nach Österreich, der darauf folgende Film "Lockruf der Vergangenheit" für das ZDF führte ihn nach England. Ende 2003 stieg der Berliner wieder bei "Cobra 11" ein. "Wo kann ich sonst mit einem guten Freund zusammenarbeiten?", so René Steinke. Denn auch privat sind René und Erdogan die dicksten Freunde.

Die Rolle: Autobahnkommissar Tom Kranich
Der gut aussehende Autobahnkommissar Tom Kranich ist dynamisch, sportlich, zeigt viel Herz und hat auch bei den Damen gute Chancen. Gemeinsam mit seinem Kollegen Semir Gerkhan (Erdogan Atalay) setzt er auf professionelle Teamarbeit. Dabei lässt er im operativen Einsatz auch noch genügend Raum für Spontaneität und kalkuliertes Risiko. In der Zusammenarbeit  ergänzt sich das explosive Krimi-Team perfekt. Auch privat sind sie die dicksten Freunde und auf gute Freunde ist Verlass
Erdogan Atalay spielt Semir Gerkhan
      Portrait

Erdogan Atalay wurde am 22. September 1966 in Hannover geboren. Sein Vater ist Türke, seine Mutter Deutsche. Erste Erfahrung mit der Schauspielerei machte er mit 18 Jahren. Auf die Frage "Kann ich bei Ihnen mitmachen?" wurde er als Darsteller für "Aladin und die Wunderlampe" am Staatstheater Hannover engagiert. 1987 begann Erdogan ein Studium an der "Hochschule für Musik und darstellende Kunst" in Hamburg. Schon bald spielte er Rollen an Hamburger Theatern. Im Fernsehen übernahm er Gastrollen in "Einsatz für Lohbeck" (ARD) und in den RTL-Produktionen "Doppelter Einsatz", "Die Wache" und "Der Clown". Der große Durchbruch kam im März 1996 als türkischer Autobahnkommissar Semir Gerkhan in "Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei". Erdogan Atalay ist seit der zweiten Folge dabei und hat dadurch einen großen Anteil am konstanten Erfolg der Serie: "Das Interessante an dieser Arbeit sind die vielen unterschiedlichen Anforderungen, denen ich mich stellen muss. Durch die Stunt-Sequenzen werde ich immer wieder körperlich gefordert. Außerdem gerät Semir ständig in Extremsituationen: "...da kann ich viele Facetten der Figur zeigen". Erdogan Atalay lebt zusammen mit Ehefrau Ann-Marie Pollmann in Berlin und Köln. Seit November 2002 spielt er eine weitere Hauptrolle: Die als stolzer Papa seiner Tochter Amira Pauletta Melisande.
Die Rolle: Autobahnkommissar Semir Gerkhan
Seit Jahren ist Autobahnkommissar Semir Gerkhan fester Bestandteil des Teams um Dienststellenleiterin Anna Engelhardt. Mit Semir bleibt kein Fall ungelöst! Seine Aufklärungsquote ist vorbildlich. Schließlich ist die Arbeit auf der Autobahn für Semir mehr als nur ein Job - es ist seine Berufung. Er liebt und lebt seinen Beruf! Auch wenn das manchmal auf Kosten seiner Ehe mit Dienstellensekretärin Andrea Schäfer geht. Dann wird aus dem Arbeitsplatz manchmal ein privater Nebenkriegsschauplatz. Doch Semirs selbstironische Art, sein Wesen und sein Charakter führen doch immer wieder zum "Waffenstillstand" und letztlich zu einer harmonischen Beziehung mit Andrea. Weniger harmonisch geht es zu, wenn Semir wieder mal Staatseigentum in fünfstelligem Euro-Bereich schrottet: vornehmlich seine Dienstwagen. Trotz erheblichen Materialverschleißes beherrscht Semir sein Arbeitsgerät auf vier Rädern wahrscheinlich besser als jeder andere. Einzig möglicher Konkurrent in Sachen Autobeherrschung ist sein Partner: Tom Kranich. Die Zusammenarbeit ist von einer tiefen Freundschaft geprägt. Jederzeit würde Semir für ihn sein Leben geben. Nicht, weil es ihm nichts bedeuten würde oder er ein ungestümer Draufgänger wäre - nein! - sondern weil er weiß, dass jeder aus der Dienststelle, sein Partner, seine Chefin Engelhardt und auch Bonrath und Herzberger das Gleiche für ihn tun würden!